Vorlesewettbewerb 2019

Am Dienstagnachmittag, den 14. Mai 2019, fand in der Aula der Rheinschule der traditionelle Vorlesewettbewerb der dritten Klassen statt, den die Stadtbibliothek veranstaltet, um den jungen Lesern die Möglichkeit zu geben, ihr Vorlesetalent einem großen Publikum zu demonstrieren. In den letzten Wochen hatten daher alle dritten Klassen ihren eigenen Lesekönig gewählt, der beim Wettbewerb für sie ins Rennen ging.

Vorlesekinder 2019 (Foto: Jutta Geiger) 

Sechs Kinder aus dem Kernort und den Ortsteilen saßen am Dienstagnachmittag erwartungsfroh in einer Reihe, um zuerst aus einem eigenen Buch zwei Minuten lang vorzulesen, bevor es dann an einen völlig fremden Lesestoff ging, aus dem ebenfalls für zwei Minuten vorgelesen werden musste. Um die Kinder aufzulockern hatte Wolfgang Gerbig ein Lied von Manfred Kindel vorbereitet, in dem es darum geht, dass lesen Spaß macht und vorlesen klasse ist, was natürlich ganz wunderbar zum Thema passte.

Dann ging es für die jungen Vorleser daran, dass Publikum mit dem eigenen Text zu fesseln. Camille Barral-Baron aus der 3a machte den Anfang, dann folgten Levin Saldirdak (3b), Leon Haeflinger (3c), Max Mielke (3d), Mathea Geyer (3e) und Luan Sheholli (3f). Die Lektüre, die sich die Kinder ausgesucht hatten, war teils spannend, teils lustig, handelte beispielsweise von Obst, das ganz von alleine zu fliegen schien, beschrieb eine spannende Szene am Meer oder handelte von einer Oma, die tatsächlich das ganze Internet kaputt gemacht hatte – natürlich unabsichtlich. Nach einem weiteren Lied mit Wolfgang Gerbig ging es daran, einen unbekannten Text vorzulesen. Angelika Schweizer, die Leiterin der Stadtbibliothek, hatte das Buch „Juni und der Honigdieb“ ausgesucht, ein Buch, das von Jörg Steinleitner gemeinsam mit seiner 12-jährigen Tochter Jona geschrieben wurde und das die Stadtbibliothek letztes Jahr im Rahmen von „Heiß auf Lesen“ anschaffte. Das Buch handelt von einem Sommer, in dem Juni mit ihren Geschwistern und Nachbarskindern beschließt, einen Opa zu adoptieren, der jedoch verunglückt und im Krankenhaus landet.

Bürgermeister Joachim Schuster, der Geburtstag hatte, erfreute die Kinder mit seinem Besuch und übernahm es im Anschluss an die Beratung der Jury, die dieses Jahr aus Kim Stapelfeldt, einer Mitarbeiterin der Buchhandlung Beidek und selbst Buchautorin, Gerhard Speck, einem ehemaligen Lehrer und eifrigen Nutzer der Stadtbibliothek, Angelika Schweizer und Jutta Geiger als Vertreterin der Presse, bestand, die Preise an die fünf Sieger und den einen „Sieger Plus“ zu überreichen. Doch zuerst erzählte er von den Tagen, als seine Tochter noch klein war und von ihm vorgelesen haben wollte, wobei sie die kleinen Pixie-Bücher bevorzugte.
Als Preis erhielten alle Lesekönige eine Urkunde, zwei Eintrittskarten für das Thermalsportbad Steinenstadt sowie einen Büchergutschein, der beim Plus-Sieger ein bisschen höher ausfiel, als bei den anderen Siegern.
(Jutta Geiger)

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